Förderverein Hallenbad Erlensee stellt Parlamentsausschüssen Rettungskonzept vor
Das seit 1. Juli geschlossene Erlenseer Hallenbad kann mit einem neuen Konzept weiterbetrieben werden, propagiert der dafür im Juni gegründete Förderverein Hallenbad Erlensee. Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Hessen und kurz vor den Haushaltsberatungen der Stadtverordneten, haben Vertreter des sechsköpfige Vereinsvorstands den parlamentarischen Ausschussmitgliedern ihre Ideen dazu im Rathaus vorgestellt.
Erlensee - Eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung im Juli in der Erlenhalle war auf breite Resonanz gestoßen und hatte dem Verein – neben dem Stadtfest – weitere...weiterlesen
Am Montagabend stellte der Förderverein zur Rettung des Hallenbades Erlensee den drei Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung das Rettungskonzept vor. Dabei gab es auch kritische Töne. Schließlich hielt SPD-Stadtverordneter Uwe Viel ein Plädoyer, man solle doch alles versuchen, um das Hallenbad wieder zu öffnen.
„Seit einigen Monaten ist das Hallenbad in Erlensee geschlossen. Die Kommune will sich den Betrieb und eine Sanierung nicht mehr leisten. Schade für Kinder, Anwohnende, Ältere und alle anderen Menschen, die es teilweise täglich gerne genutzt haben“, so Anja Zeller, Direktkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, in einer Pressemitteilung.
Auch während des laufenden Wahlkampfs zur Landtagswahl in Hessen versucht der Förderverein Hallenbad Erlensee e.V. weitere Mitglieder zu werben. Örtlichkeit hierfür war am Samstag der REWE-Markt „Dadt“ in der Nachbargemeinde Neuberg.
Im Zuge eines Treffens bei der Festveranstaltung zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins Selbsthilfe Körperbehinderter Main-Kinzig e.V. konnte der 1. Vorsitzende des Fördervereins Heinz Müller die Anträge zur Mitgliedschaft vom CDU-Landtagsabgeordneten Max Schad und seiner Parteikollegin, der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert in Empfang nehmen. Auch diese zwei neuen Mitgliedschaften stehen exemplarisch für die breite und parteiübergreifende Unterstützung.